cerámica raku (Gerardo)

 

email Gerardo Rojas

Die Raku-Technik
Der Begriff „Raku“ tauchte erstmals in Japan bei Teezeremonien im 16. Jh. auf. Der Engländer Bernhard Leach lernte die Rakutechnik in Japan kennen. Bei einer Teezeremonie formte ein reisender Töpfer Schälchen aus Ton, die die Gäste verzieren und dekorieren durften. Dann wurde die Keramik in eine Art weiße Milch (=Glasur) getaucht. Leach erschrak als er sah, dass die ganze Schale weiß wurde und die Verzierungen verschwanden. Anschließend wurden die Schalen in einem Holzofen auf ca. 900° C  erhitzt. Dann wurden die Schälchen mit einer langen Zange direkt aus dem Ofen herausgeholt und konnten an der Luft abkühlen. Die Dekorationen und die Farben traten wieder zum Vorschein.
Heute werden die Raku-Objekte in brennbare Stoffe wie Sägespäne oder Laub gelegt. Dadurch wird den Glasuren der Sauerstoff entzogen und die Glasuren treten in vielfältigen Farben auf. Außerdem bilden sich durch den großen Temperaturschock beim Abkühlen  viele Risse in der Glasur. Diese Risse ergeben gemeinsam mit der Glasur wunderschöne und einzigartige Objekte. Text  von  Dietmar  Hagen

La iniciativa tierra madura, con el apoyo del maestro de secundaria y alfarero Dietmar Hagen organizó ya tres cursos de cerámica (raku) con símbolos prehispánicos. Con participantes tanto de Latinoamérica como de Austria, con y sin experiencia en cerámica, se trató de realizar un trabajo colectivo utilizando las imagenes, gráfica y objetos de las culturas prehispánicas. Muchas de esas imagenes las tenemos los latinoamericanos/as dentro de nosotros y solo es necesario con un poco de motivación para que salgan y se plasmen en trabajos interesantes como se ve en las fotos anexas.  Tierra Madura financió el primero y el tercer curso, con la condición de que todos los trabajos quedaran a disposición de la iniciativa.

    
    
   

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